Wissenswertes - Überspannungsschutz
Wenn die Spannung plötzlich steigt ist der dreistufige
Überspannungsschutz ein wirkungsvolles Konzept.
Fachmännisch installierte Blitzableiter schützen Häuser zwar bei direktem Blitzeinschlag,
doch auch entfernte Blitze können elektronischen Geräten Schaden zufügen.
Ursache sind Überspannungen, die in einem Umkreis von bis zu 1,5 Kilometern zum
Blitzeinschlagort über die Stromversorgungsleitungen vordringen können, sowohl
ober- als auch unterirdisch.
Insbesondere Unterhaltungselektronik,
Kommunikationsgeräte oder Computer sind bei Überspannungen betroffen. Gegen
Blitzüberspannung kann man sich wirkungsvoll nur durch ein dreistufiges
Schutzkonzept absichern:
Schutzstufe 1: Blitzstromableiter
Der Blitzstromableiter wird dort installiert, wo der elektrische
Strom ins Gebäude eingespeist wird - vor der Hauptverteilung. Das Gerät
ist für die Ableitung von großen Energien ausgelegt.
Schutzstufe 2: Überspannungsableiter
In der zweiten Schutzstufe wird ein Überspannungsableiter im
Wohnungsverteiler installiert. Dieses Gerät reduziert einen weiteren
Teil der verbleibenden Restspannung.
Schutzstufe 3: Geräteschutz
Die Geräteschutz oder auch Feinschutz wird zwischen Steckdose und
Elektrogerät geschaltet. Schutzadapter gibt es in drei Bauformen: als
Stecker, Mehrfachstecker und Einbausteckdosen.
Für unterschiedliche Anwendungsfälle sind Endgeräteschutzstecker
erhältlich. Über Überspannungsschutz- Steckdosen, -steckerleisten, und -steckdosenadapter
können die Geräte in Verbindung mit dem dreistufigen Schutzkonzept
sicher betrieben werden.
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